Wenngleich mit dem Namen „Esteban´s“ ein völlig neues Projekt auf die Bildfläche zu kommen scheint, steckt bei näherer Betrachtung doch eine ganze Portion Erfahrung dahinter: Hinter dem Pseudonym versteckt sich das Solo-Debüt von Christoph Jarmer, einem der prägenden Protagonisten der unbestritten als Indie-Heroen geltenden Kapelle garish. Deren Schaffenspause hat der 27jährige genutzt, um seine musikalischen Visionen in die Tat umzusetzen.
Im Falle von „Esteban´s Serenity“ hat er nicht nur komponiert, sondern auch geschrieben, gesungen, gespielt und produziert:
„Es war mir wichtig, einmal etwas ganz eigenes zu machen. Dieses
Album ist 100% Christoph Jarmer, mitsamt Herz und Seele.“
Kleiner Nachtrag aus dem Dezember letzten Jahres: Ein kleiner Ausflug unter die Erde. I may proudly present, exklusive Fotos aus dem Lainzer Tunnel/Abschnitt Hadersdorf in Wien. Gespenstische Stille, Schnörkellosigkeit, puristische Beleuchtung.
Eröffnung dieses Abschnitts: Freitag 5.12.2008 Voraussichtliche Fertigstellung des Gesamtprojektes: 2013
Ein kleiner Nachtrag noch. Bewegte Ballnachtbilder zu den Klängen von Mando Diao. Inklusive einiger noch nicht gezeigter Bilder von uHBp und KHG und FSG und usw.
Dies ist der endgültig letzte operballbezogene Streich. Vielen Dank für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit und die zahlreichen positiven Rückmeldungen.
Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut. Einige kleine Anmerkungen: Den komischen Baumeister hab ich aus Prinzip ignoriert. Das Kleid des Abends hatte die Begleitung von Herbert Scheibner. Paparazzi sind widerwärtig. Die wahre Party steigt im Orgelsaal. Die DJane in der Haydn Bar hat Beirut gespielt. Ein ausgedrucktes Ticket hätte zum Reinkommen gereicht. Es war bizarr, aber schön.
Eine kleine Ballgeschichte in 42 Bildern, feat. Fiona Swarovski, Thomas Elmayer, Werner Faymann, Benita Ferrero-Waldner und viele mehr.
Eine der dekadentesten Veranstaltungen der Welt, der Opernball 2009, geht heute Abend in der Wiener Staatsoper über die Bühne. Familiäre Umstände aka eröffnende Geschwister sind der Grund, weshalb sich meine Wenigkeit dieses Jahr unter die [Möchtegern-]Prominenz mischen wird. Diese sollte sich in Acht nehmen, denn ich bin bewaffnet, übel und gefährlich.
Um 19:00 startet die Übertragung hier auf opernball.ikoon.at, wo live und unzensiert und bis in die frühen Morgenstunden meine höchst subjektiven Eindrücke getwittert werden. In Wort wie auch in [low-fi, aber doch] Bild. Ich bin auf alles vorbereitet, von gähnender Langeweile über Alkoholexzesse bis zum Käsekrainer danach.
Im Laufe des morgigen Tages werden ebenfalls an dieser Stelle dann fotografische Eindrücke gepostet. Es sei versichert, dass diese Bilder nichts mit Hi-Society-Glamour-Mist am Hut haben werden. Wer mich kennt, weiß was ich meine.
…aus aktuellem Anlass. Es schneit seit drei Tagen beinahe ohne Unterlass. Sollte ich dem Chaos entfliehen können, wovon ich doch ausgehe, bin ich heute Abend im Radiokulturhaus bei Bernhard Eder und Martin Philadelphy. Hasta pronto, el mundo.