Wie man es nicht macht: Das Indie Project Fiasko

Deichkind

So oder so ähnlich hätte es gestern in der Ottakringer Brauerei aussehen sollen. Hat es aber nicht. Statt hier Fotos von den Junior Boys, Across The Delta, Deckchair Orange und einigen mehr zu zeigen soll der Hintergrund dieses Debakels chronologisch aufgearbeitet werden, um zu zeigen wie es eben nicht geht.

nullEs war einem schönen lauen Aprilabend diesen Jahres im Museumsquartier, als ich mit Peter Görbert verabredet war. Er würde ein Festival veranstalten, ich sollte fotografieren, so die Prämisse. Mit einer knappen Stunde Verspätung erschien Peter und gab gar wundersame Dinge von sich.

Er veranstaltet ein Ein-Tages-Festival, für 10.000 Besucher, voraussichtlich in der Ottakringer Brauerei. Er hat Phoenix gebucht, der Vertrag mit den Kings of Lion (sic!) steht kurz vor der Unterzeichnung, Orange und A1 sind potente Sponsoren. Das restliche Line Up soll mit heimischen Bands gefüllt werden. Er fragt mich nach meiner gewünschten Gage, als ich sie nenne erhöht er um ein Drittel. Außerdem hofft er dass alles gut läuft, er hat das noch nie gemacht, und wird versuchen bis dahin nicht – wie bisher – jeden Abend betrunken zu sein.

Wie bitte? Ich war verwirrt. Einerseits klang die Geschichte – so sie wahr sein sollte – musikalisch wie finanziell verlockend, andererseits war das schon ein bisschen gar viel Schwachsinn auf einmal. Abwarten, dachte ich mir.

Tags darauf wurde eine Gruppe auf Facebook gegründet. Ein kurzer und vor Rechtschreibfehlern strotzender Text kündigte Phoenix und die Kings of Leon – fälschlicherweise als deren Österreich-Premiere tituliert – an, der Ticketpreis wurde mit €26 festgelegt.

Es wurde angefragt, ob ich neben den Fotos nicht auch die Website für das Festival basteln will, wieder für eine schwer ablehnbare Summe. Mir kam das alles zu seltsam [und zeitaufwändig] vor, deswegen war ich raus und verfolgte von da an mit großem Interesse wie die Geschichte weitergehen würde.

HALLO an alle “INDIE-PROJECT-FESTIVAL-BANDS”!

Das LINE-UP zum INDIE-PROJECT-FESTIVAL ist komplett,
somit auch der Running Order!
————————————————————————–
ACHTUNG:
“sollten diese Zeiten veröffentlicht werden, wird sich die Stage Time dadurch ändern!”
Der Grund dafür ist: Das Festival-Konzept besteht daraus, die Gäste eben von Beginn an (Einlaß 14:00), da zu haben!
(Am Festival-Gelände werden klar, die Running Order Listen hängen).
Somit hat jede Band die Möglichkeit, vor einem großem Publikum, die Sie eben noch nicht kennen, aufzutreten!

[Zitat 1 aus einem E-Mail an die auftretenden Bands]

Nun, es dauerte nicht lange bis Phoenix und die Kings of Leon aus dem Text verschwanden und der Preis auf €22 gesenkt wurde. Es sollte jetzt ein rein österreichisches Festival werden, für 5.000 Besucher. Aha. Es liefen mittlerweile – Mitte Juni – ein paar mäßig inspirierte Spots auf GOTV, sonstige Kommunikation gab es – außer auf der recht rudimentären Website und Facebook - keine.

Am Rande eines Konzerts in der Arena traf ich einen Musiker der für das Festival gebuchten Deckchair Orange, der meinte er wüsste auch nicht so recht ob das so eine runde Sache ist, aber Vertrag wird schon Vertrag sein und die ausgehandelte Gage überdurchschnittlich. Na gut.

ÖSTERREICH: Planst du 2010 eine Fortsetzung?

GÖRBERT: Unabhängig davon, wie die Bilanz danach aussieht – bisher sind rund 1.600 Tickets weg – plane ich 2010 ein dreitägiges Festival. Dann hole ich die Sportfreunde Stiller als ­Headliner.

[Aus dem Interview auf oe24.at]

Nächster Zeitsprung. Wir haben Ende Juli, das Festival steht unmittelbar bevor. Sämtliche anfangs involvierte Leute waren schon lange abgesprungen, die ersten Drohungen mit Klagen schwirrten herum.

“Es gibt jetzt 300 ermäßigte Karten zum Preis von €18.” schreibt der nunmehr Indie Fröhlich benannte Peter auf Facebook. Aha. Ö-Ticket und Jugendinfo hatten zu dem Zeitpunkte knapp 60 Karten verkauft. Studententickets gibt es an der Abendkasse mittlerweile um €13. Hatte sich da etwa Panik breitgemacht?

Am 29. und 30.7. läuft Werbung auf den Infoscreen der Wiener Linien. Am 30.7. erscheint ein vor Dummheit nur so strotzendes Interview auf oe24.at, der Indieplattform schlechthin.

Der Tag war gekommen.

Nun ein paar bitten an Euch!
Um den Sinn dieses Festivals kurz zu erklären, es geht um ein nationales Festival, wobei im Vordergrund Österr. Bands stehen, (auftreten)!!!
Damit dieser Sinn auch in die Tat umgesetzt wird, erwarten wir auf jeden Fall, Eure 100%ige wenn nicht 1000%ige Unterstützung!
SPRICH: Jede Band soll ordentlichst Werbung für sich und das Festival betreiben! Da dies eben ein noch nie dagewesenes Festival ist/wird.
Auf gut Deutsch nicht nur auf MySpace, sondern wirklich Freunde, Bekannte, Email Kontakte, Kollegen und den Rest der Welt darüber informieren.

Wir wollen ALLE ein super ausverkauftes Festival! EINEN ERFOLG!
(…da nach einem erfolgreichen 1. Indie-Project-Festial ein 2. folgen wird, dies aber sicherlich, in einem enorm größeren rahmen statt finden wird – und klar, mit dem mittelpunkt österr. acts …

[Zitat 2 aus einem E-Mail an die auftretenden Bands]

Nein, ich war schlussendlich nicht dort. Vermutlich hätte er mich auch nicht reingelassen, vor allem nicht mit Kamera. Die ersten Kommentare lassen klingen vielversprechend. “biggest joke of all” [Facebook], “indie project FAIL!” [Last FM].

Die Organisation im Vorfeld war schon mehr als dilettantisch und ein wunderbares Fallbeispiel wie man ein Festival nicht aufzieht, der Ablauf dürfte noch viel desaströser gewesen sein.

Wer davon erzählen kann – so viele werden es ja nicht sein – und will, ich bitte darum.

[Abendliches Update: Sogar noch viel desaströser als angenommen. Die Presse zum Ablauf und Okto mit laufenden Bildern dazu. Die Junior Boys wussten nichts vom Grund der Absage, die bereits am Nachmittag feststand.]

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August 02 2009 | event and music | | 22 Comments »
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22 Responses to “Wie man es nicht macht: Das Indie Project Fiasko”

  1. girl on 02 Aug 2009 at 11:41 am #

    hm. J (ATD) just sent me a text message about it, saying instead of playing they sat around.. so unprofessional, such a joke.
    :(

  2. Indie Project: FAIL | art-star. on 02 Aug 2009 at 11:56 am #

    [...] he informed me that it had all been cancelled. Read the longer version (in german, though) on Niko’s blog. [...]

  3. vm on 02 Aug 2009 at 12:07 pm #

    Das Festival war genauso chaotisch und bescheuert umgesetzt, wie im Vorfeld zu erwarten war. Bis auf einen Zettel an der Abendkasse war in der Location keine Information zu finden, wann welche Band wo spielt. (Was natürlich nicht den (gewünschten?) Effekt hatte, daß sich mehr Besucher Bands ansehen, die sie nicht kennen.) Die Slots haben dann auch sinnloser Weise auf beiden Floors fast immer zur selben Zeit begonnen?? Getränkepreise doppelt so hoch wie angekündigt, über das Gelände verstreute einsame 200-300 Besucher, Personal, das schon am frühen Abend eine sehr negative Bilanz zog und dementsprechend das Festival vor den Auftritten der Headliner abgebrochen hat, usw. usf. Über den – zumindest am unteren Floor – miserablen Sound könnte man dann bei Gelegenheit natürlich auch noch schimpfen. Da werden wohl weder die Bands, die Techniker noch Mitarbeiter ihre Arbeit bezahlt bekommen, geschweige denn ein Besucher den Ticketpreis rückerstattet..

  4. bk on 02 Aug 2009 at 12:11 pm #

    Vielleicht haben wir der Aufführung eines interaktiven surrealen Theaterstückes beigewohnt und bloß nicht gemerkt – anders wäre das ja net zu erklären.

  5. i_koon on 02 Aug 2009 at 12:25 pm #

    Haha, so wie Hubsi Kramar mit seinem Fritzl-Theaterstück das keines war? Ich glaub nicht so.

  6. i_koon on 02 Aug 2009 at 12:29 pm #

    Die Besucher wohl kaum, die meisten anderen werden hoffentlich vernünftige Verträge haben und sich so zumindest einen Teil holen können. Wann wurde denn eigentlich tatsächlich abgebrochen? Haben nur Junior Boys und Across The Delta NICHT gespielt?

  7. vm on 02 Aug 2009 at 12:51 pm #

    .. so gegen halb 12-12 circa? new vitamin sind afaik auch nicht mehr aufgetreten. deckchair orange haben mangels technik noch ein akustikset gespielt; danach wurden die besucher dann dezent aus der brauerei gebeten.
    schadenfreude nutzt halt auch nichts, der veranstalter ist einfach am ende, so wie es aussieht. gab ja auch null sponsoring, keine partner vor ort präsent.

  8. mongeri on 02 Aug 2009 at 1:47 pm #

    Erstmal war das Festival der totale Reinfall, einzig Jerx haben den Abend etwas gerettet (aus musikalischer Sicht).
    Vom organisatorischen her, kann ich nur sagen: eine reine Abzocke!!!! Die Karten kosteten mich und meine Freunde 22 Euro. Plötzlich waren die Karten auf 13 Euro für Studenten verbilligt. Uns sollten Gutscheine bereit gestellt werden, die wir allerdings nirgends erhielten, und es wusste auch keiner bescheid darüber. Aber wir Studenten haben ja das Geld….außerdem war das Bier mit 2 Euro auf der Homepage angkündigt und kostete im Endeffekt 3,60 Euro. Noch eine Abzocke mehr.
    Leute waren kaum anzutreffen, es waren schon fast mehr Security als Besucher anwesend.
    Eine reine FRECHHEIT!!!! Nie wieder!

  9. Eingeweihter on 02 Aug 2009 at 8:32 pm #

    Kinder, ich war anfangs daran beteiligt. wurde angeheuert, dutzende male versetzt, keine Anzahlung, NICHTS! Als ich dann langsam rabiat wurde, haben sie dann nen anderen gesucht. Ich bin froh, früh genug ausgestiegen zu sein!!!
    Diesen Würschtln von “Veranstaltern” (die im übrigen nur aus einem armseligen Politikwissenschaft-Studenten bestanden hat) haben jetzt mal eins auf die Schnauze bekommen und hoffentlich erkannt, dass man mit Lügen, betrügen und Leute abzocken in 1 1/2 Monaten kein Festival von solchem Ausmaß auf die Beine stellen kann.

    Alle die Karten gekauft haben, um die tuts mir leid!
    18 Euro (oder wieviele warens jetzt im Endeffekt?!?!) an WWF zu spenden, hätte mehr gebracht.

  10. der eine von FAMP on 02 Aug 2009 at 10:54 pm #

    waaaaaaaaaaaahnsinn was da abgeht !!
    zum glück haben wir dort nicht gespielt – er wollte uns ja als direkten kings of leon support hahahaha

  11. chevychase on 03 Aug 2009 at 9:46 am #

    unglaublich schlecht organisiert, aber wirklich spaßig vor ort! die 3,60 in der otti-brauerei waren natürlich DER nepp unabhängig davon dass 2 euronen angekündigt waren!

    vor ort nur zwei kategorien von menschen:
    schwarz gebänderte für backstage
    gelb gebänderte gästelisten fans!
    ich glaub keinen einzigen echten zahlenden gast gesehen zu haben… hehe

    wirklich schade umd das konzept jedenfalls, aber was will man in knapp drei monaten schon großartig auf die beine stellen?

  12. Martin on 03 Aug 2009 at 12:25 pm #

    Es waren 3,60 mit einem Euro Bechereinsatz, wenn ich mich richtig erinnere. Und auch zahlende Gäste haben gelbe Bänder bekommen.

    Ich war aber, abgesehen davon, dass ich es gar nicht wußte, nicht wegen dem 2 Euro Bier dort, auch schlechte Organisation und wenig Leute hatte ich ja irgendwie erwartet, aber dass das Festival mittendrin vor Junior Boys (wegen denen ich eigentlich dort war) abgesagt wird, hätte ich nicht erwartet. Und dass man nicht mal dem Headliner mitteilt, warum sie jetzt nicht spielen, finde ich fast die größte Frechheit (siehe http://twitter.com/juniorboys).

    Einige Bands haben es auch anscheinend wirklich übertrieben mit der Gästeliste (laut Leuten an der Kasse)…

    Naja, man kann froh sein “nur” 13 Euro verloren und nicht selbst dort gespielt zu haben.

    Ich freue mich jedenfalls nächstes Jahr auf das “enorm größere” 3-tages Festival. Radiohead sind angeblich schon für ihr erstes Österreich Konzert gebucht. (…)

  13. no way on 03 Aug 2009 at 12:31 pm #

    gut das wir im vorfeld und aus weiser vorraussicht unseren vertrag an unsern anwalt geschickt haben. dieses festival war ein skandal. das einzig positive : die anwesenden bands haben sich- da alle in der selben situation – zusammen gesetzt und besser gelernt. jaja so ein erlebnis schweisst zusammen. hoffentlich lauft uns görbert nicht auf der straße über den weg. denn dann wird die fehlende gage aus ihm rausgeprügellt.

  14. i_koon on 03 Aug 2009 at 1:45 pm #

    Letzteres ist natürlich keine so gute Idee, dass der Vertrag beim Anwalt liegt schon eher. Was sich mir nicht erschließt und was mich immer noch fassungslos macht, ist wie man den Karren mutwillig so dermaßen gegen die Wand fahren kann, dass alle Beteiligten dabei schlecht aussteigen.

    Abgesehen von seiner eigenen Credibility, die sollte sie einmal bestanden haben jetzt natürlich dahin ist, schadet er damit langfristigen und ernsthaften Bemühungen um die Österreichische Musik-/Indieszene von Bands wie Labels die gute und harte Arbeit leisten.

  15. moement on 04 Aug 2009 at 4:04 pm #

    Danke Nikolaus für die chronologische Auflistung der Ereignisse. Es ist ja wirklich unfassbar, was da seit April alles passiert ist.

    Bei kaum Einnahmen (der Großteil der Anwesenden stand auf der Gästeliste) und keinen Sponsorengeldern gibts nichts was an die zahlenden Gäste als Wiedergutmachung zurückzuzahlen wäre. Aber auch die offenen Rechnungen an die Location, die Technik, den Caterer geschweige denn die horrenden versprochenen Gagen and die Musiker waren zu keinem Zeitpunkt gesichert.

    Man sehe sich mit diesem Wissen auch nochmal das GO-TV-Promovideo an und staune, wie dreist aber auch naiv und unwissend sie da agieren (” .. kenne die Bands nicht .. wurden mir empfohlen .. noch nie live gesehen .. rocken aber wie Sau .. ” !?!?!).

    Meiner Meinung nach wurde gelogen und betrogen und alle Beteiligten wurden hinters Licht geführt. Ein Lehrstück dafür, wie man alles falsch machen kann!!

  16. aka on 05 Aug 2009 at 11:27 am #

  17. i_koon on 05 Aug 2009 at 12:13 pm #

    @aka: Ich hab mir erlaubt dein Kommentar so zu verändern, dass das Video angezeigt wird.

    ad Interview: Ein klein wenig Demut? Naja. Immerhin ein paar Fragen beantwortet, dafür wieder ein paar offensichtliche Unwahrheiten [Ticketstartpreis €18? Unsinn.]. Warum nichts aus den Kings of Leon und Phoenix wurde, würde ich aber z.B. noch gerne wissen. Ob Besucher ihren Eintritt zurückerstattet bekommen wäre auch interessant.

  18. Thomas on 05 Aug 2009 at 12:31 pm #

    Mir gefällt dass er’s nächstes Jahr nochmal versuchen wird. Mutig, und dafür auch meinen allergrößte Respekt :)

  19. i_koon on 05 Aug 2009 at 5:43 pm #

    So spricht der Chef eines betrogenen Labels:

    Also. Fakten:
    Es wurden trotz Verträgen und am Abend ausgefertigter schriftlicher Zusicherungen bis heute KEINE der ausstehenden Zahlungen getätigt. Es trafen weder Geld noch Überweisungsbestätigungen seitens Peter Görbert ein.

    http://ink-vicious.blogspot.com/2009/08/festivalfail-fass-und-boden.html

  20. snow on 05 Aug 2009 at 6:38 pm #

    @youtube kommentar:
    der technikfirma eine mitschuld (stecker gezogen,…) an einem selbstverschuldeten fiasko zu geben zeugt nicht unbedingt von menschlicher größe. abgesehen von der unprofessionalität in der weböffentlichkeit über beträge zu sprechen ist es so das zu einem zeitpunkt wo ein finanzielles disaster schon klar ist jede weitere minute noch mehr unkosten verursacht die sichtlich nicht gezahlt werden können…
    (polizei, sanis, securities, techniker, helfer…)
    wenn man sich übernimmt und es schief geht (kann passieren) sollte man dann auch dahinter stehen aber in dieser form zolle ich keinen respekt

  21. ivo on 10 Aug 2009 at 11:30 am #

    @Martin:
    bierpreis inkl. bechereinsatz war 4,60@. 3,60€ war schon der wirklich zu bezahlende preis außerhalb der happy hour.

    ich würd keiner band den vorwurf machen, dass sie’s “mit der gästeliste übertreibt”. die normale handhabe ist da immer, dass der veranstalter sagt, wann schluss ist.
    des IndiePeters lamentieren über die vielen gästelistenplätze passt also sehr gut in das bild eines unfähigen veranstalters, der sich “von der euphorie der bands anstecken lässt” anstatt selbst einzuschätzen, wer publikum zieht und wer nicht, und der gagen ohne ersichtlichen grund doppelt bis viermal über dem “marktwert” ansetzt.

    @ i_koon
    meines wissens (aus zweiter hand) nach hat peter jene vorvertragsklausel gegenüber den kings of leon gebrochen, in der steht, dass keine werbung mit ihrem namen gemacht werden darf, bevor die hälfte der gage überwiesen wurde.
    er hat aber schon in internet-foren gepostet, bevor er etwas überwiesen hat.

    klare sache für die kings of leon also…

    und was er sich bei phoenix gedacht hat, hat sich bisher noch niemandem, mit dem ich gesprochen habe, erschlossen. die hatten nämlich seit er sie zum ersten mal öffentlich im zusammenhang mit seinem festival genannt hat, für den 1. august einen gig in djakarta auf ihrer homepage stehen…

  22. Anwesende on 29 Aug 2009 at 10:04 pm #

    Also es ist wirklich schlimm, was dort abgegangen ist! Die teuren Bierpreise, fehlende Gagen, fehlendes Publikum. Achja: ich würde nicht sagen das Jerx als einzige Band den Abend gerettet haben! Ich war gerade von deren Performance sehr entäuscht, wenn man bedenkt was für ein Ruf denen voraus eilt! Überrascht war ich von den Newcomerbands: Anything in Flames und Elektriker! Die haben meinen Abend gerettet! Kennt kein Schwein, haben aber gerockt wie Profis!

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