War wohl nix. Der Antimob09 in Wien.

Normalerweise dienen Flashmobs der Unterhaltung Eingeweihter, der Überraschung zufällig Anwesender, den Medien. Ein bisschen subversiv, aber nicht wirklich; eine mittelgroße Anzahl von Leuten die versucht auszusehen als wären sie zufällig hier, bis dann wie auf Kommando z.B. gemoonwalkt wird.
Stichwort Kommando. Der heutige Flashmob hatte ganz und gar keinen lustigen Anlass.

Vor einigen Tagen ging www.17august.info online. Die “Aktion des freien Widerstands” rief zum “spontanen Vorlesen” der letzten Worte von Rudolf Hess vor dem Nürnberger Tribunal auf, Hess’ Todestag jährt sich heute zum zweiundzwanzigsten Mal. In zig deutschen und österreichischen Städten sollten sich Gleichgesinnte versammeln und gemeinsam rezitieren.

Daraus wurde in Wien nichts, daraus wurde offenbar in ganz Deutschland nichts, denn keine Stunde nach dem Aufruf von rechts stand bereits die linke Gegenaktion.
[Anm.: Dafür offenbar drei Plakate an verschiedenen Plätzen in Wien, und ein erfolgreiches Rezitieren in Chemnitz.]
Seid am Montag, 17.August ab 19:20 Uhr locker verteilt auf den Plätzen, an denen die Nazis ihre Flashmob-Aktion starten wollen (siehe Liste der gemeldeten Orte).
Trefft Euch da mit Freunden, seid bunt, seid fröhlich.Bringt Krachmacher-Instrumente mit – alles, was Ihr finden könnt:
Rasseln, Dosen, Bierdeckelketten, Flöten, Tröten, Kochtöpfe, Omas Kaffeekanne,… – werdet kreativ!

In Wien fand der Flashmob de facto nicht statt. Ganze drei Männer und zwei Frauen waren der rechten Fraktion zuzuordnen, ungustiöser Weise hatte man ein Baby als Schutzschild mitgebracht in dem Wissen, dadurch physisch unangreifbar zu sein.

Diese 5 machten den Mund in Anbetracht Überzahl der Gegegnerschaft, die sich in etwa auf ein Zehnfaches belief, klarerweise keinen Zentimeter weit auf, die vereinbarte Uhrzeit verstrich und der Tross setzte sich langsam in Bewegung. Zielstrebig ging es strengen Schrittes in Richtung des nächstgelegenen Gasthauses.
Ein kaum erwähnenswertes
Scharmützel später hatte der Wirt die Tür versperrt. Nazis drinnen, Linke draußen. Zwei stahlen sich wenig später möglichst unauffällig davon, der Rest blieb – sowohl drinnen, als auch draußen. That was it.
[Anm.: Eine halbe Stunde später bin ich gegangen, sollte noch was vorgefallen sein, bitte in die Kommentare damit.]
Auch wenn viele geschimpft hatten, die Polizei hat sich diskret und größtenteils sehr korrekt verhalten. Ein im Zuge des kaum erwähnenswerten Scharmützels flüchtender Jugendlicher – er dürfte seinen Pfefferspray in Richtung der Nazis eingesetzt haben als diese das Lokal betraten – wurde von einem etwas unerfahrenen weil ihn alleine verfolgenden Beamten im Sprint nachgesetzt. Nach längerer Diskussion dürfte die Amtshandlung nicht stattgefunden haben.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder der Hessmob war ein Fake und der Urheber – egal welcher Fraktion dieser zuzuordnen ist – sitzt jetzt vor seinem Rechner und lacht sich ob der allgemeinen Aufregung ins Fäustchen. In diesem Fall ein ziemliches Pech für die paar Nazis die sich überall in großer Unterzahl fanden. Oder aber es war kein Fake, allerdings hätte dann die Mobilisierung der rechten Fraktion komplett versagt.
Outnumbered, outgunned.
Auf Nimmerwiedersehen.

PS: Eine schwer zu überprüfenden Sammlung von Personenzahlen und Ereignissen in Deutschland und Österreich gibt es hier.
PPS: Der mehrfachen Bitte um Unkenntlichmachung der Gegendemonstranten wurde Folge geleistet. Dass dann alle Gesichter verschwinden, versteht sich. File under fairness.
PPPS: Da der Trackback nicht funktioniert, hier der Link zu einem kritischen Kommentar auf www.alteknacker.at mit Bezug auf meinen Text. Danke dafür, konstruktive Kritik ist immer willkommen.
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August 17 2009 | photography and politics | | 55 Comments »
Tags: antimob09, demo, flashmob, hessmob09, photo, politics
55 Responses to “War wohl nix. Der Antimob09 in Wien.”
Unterwegs
Analog2010
Das Konzert et al.



Li on 17 Aug 2009 at 9:40 pm #
boah. das bild mit dem baby ist mir richtig eingefahren. ich meine WTF! zu einem aufmarsch (bei dem eine chance von nur einem fucking % bestehen würde, dass es zu handgriflichkeiten kommt) würd ich mein baby nicht mal als foto mitnehmen. oidaaaa.
und wow, der fesche nazischeitel…
urgs. echt.
Ralph Aichinger on 17 Aug 2009 at 9:53 pm #
Sehr sehr schöne Bilder, gut, daß bei euch in Wien die Nazis auch in der deutlichen Minderzahl waren.
In Linz hat sich überhaupt kein einziger Nazi sehen lassen, zumindest nicht bis ca. eine Stunde nach dem angekündigten Zeitpunkt. Überraschend viele Antifa-Leute, auf jeden Fall ca. 100 waren in losen Grüppchen über den ganzen Hauptplatz verteilt. Die Polizei ist sehr deutlich präsent gewesen, hat aber (eventuell auch aus anderen Gründen, siehe die Prozesse wegen der Polizeigewalt am 1. Mai) überhaupt nichts gemacht, außer vorher ein paar Punks am Taubenmarkt zu kontrollieren (eventuell aus ganz anderen Grüden).
3 Bilder:
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/3831378904/
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/3831378918/in/photostream/
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/3830666639/in/photostream/
Alexander Roll on 17 Aug 2009 at 10:10 pm #
die aktion war sehr gelungen und meine bilder und videos kommen morgen online. danke für den tollen bericht!
su on 17 Aug 2009 at 10:19 pm #
wär nett, wenn du die bilder der demonstrantInnen unkentlich machst- nazis lesen mit und brauchen nicht umbedingt zu wissen, wer gegen sie demonstriert.ansonsten schöne aktion+danke für den artikel:-)s.u
No Nazis (im wahrsten Sinne des Wortes) – kein Hessmob in KA, dafür 250 Gegendemonstranten. « Andies Blog on 17 Aug 2009 at 10:47 pm #
[...] Anzahl von Trittbrettfahrern im ganzen Bundesgebiet, die darauf angesprungen sind. Statement eines österreichischen Fotoblogs dazu: Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder der Hessmob war ein Fake und der Urheber – egal [...]
links for 2009-08-17 « Karl Schönswetter on 18 Aug 2009 at 1:35 am #
[...] ikoon photography » War wohl nix. Der Antimob09 in Wien. In Wien fand der Flashmob de facto nicht statt. Ganze drei Männer und zwei Frauen waren der rechten Fraktion zuzuordnen, ungustiöser Weise hatte man ein Baby als Schutzschild mitgebracht in dem Wissen, dadurch physisch unangreifbar zu sein. (tags: rechtsextremismus wien politik flashmob hessmob09 blog ikoon.at) [...]
Michael on 18 Aug 2009 at 7:45 am #
Was bitte soll denn das heißen? Auch wenn sie Nazis sind leben wir immer noch in einer Demokratie und jeder hat Recht seine Meinung zu äußern, ohne dass er physisch angegriffen wird – egal ob mit oder ohne Baby.
i_koon on 18 Aug 2009 at 8:09 am #
@Michael: Selbstverständlich hat jeder das Recht seine Meinung zu äußern. Das ändert aber nichts an meiner subjektiven Wahrnehmung vor Ort. Entweder es war – wie von mir gemutmaßt – Kalkül, oder – ich räum die zweite Möglichkeit gern ein – reine Dummheit. Ein Baby auf eine politische Demonstration extremen Gedankenguts die rein der Provokation dient mitzunehmen – egal ob links oder rechts – geht einfach gar nicht. Nichts anderes soll das heißen.
Nicolas Wild on 18 Aug 2009 at 9:31 am #
Hmmm – ist es jemanden in den Sinn gekommen, dass diese “Rechte” vielleicht wirklich nur einfach so unterwegs waren und deswegen ein Kind mithatten? Ich war zufälligerweise die ganze Zeit in diesem Lokal und hatte den Eindruck, dass die Einzigen, die sich intolerant verhielten die “Linken” vor der Tür waren.
Ich persönlich trete für eine generelle Meinungsfreiheit ein – egal welcher Gesinnung. Und damit darf JEDE/R eine eigene Meinung vertreten, solange die Allgemeinheit dadurch nicht geschädigt wird. Und dagegen haben die “Linken” gestern aus meiner Sicht verstossen. Belagerung eines Lokals, Verdienstentgang für den Wirten, Ängstigung von mehreren Personen, möglicherweise mehrfache Körperverletzung durch Pfeffersprayangriff, Aufwand für polizeiliche Absicherung.
PS: Der Wirt hat die Türe zum Schutz des Lokales, der Gäste und auf Anweisung der Polizei versperrt und nicht. Falls jemand auf die Idee kommen sollte, dass der Wirt ein “Rechter” sein könnte.
Stefan on 18 Aug 2009 at 9:46 am #
@Nicolas!
Huihuihui da pudelt sich einer wieder mal auf und schauckelt eine recht friedliche Veranstaltung gegen Rechts als “linken Gesinnungterror” auf.
Die Ansichten die diese 5 gestalten vertretten sind illegal und verboten (NS-Verbotsgesetz schon mal davon gehört?) und somit hat das ganze auch nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun da eben diese Ansichten verboten sind in Österreich, so ist das Gesetz, wems nicht passt kann ja gerne Auswandern!
Und bis auf die Sache mit dem Pfefferspray ist alles recht friedlich verlaufen, finde du machst hier grad aus ner Mücke einen Elefanten!
Ich bin froh das die Naziaktion verhindert werden konnte, das man wieder mal ein starkes Zeichen gegen Rechts und für Demokratie, Frieden und Freiheit gesetzt hat und das bis auf den Pfefferspry nichts passiert ist!
i_koon on 18 Aug 2009 at 10:14 am #
@Nicolas:
- Nein, sie waren nicht zufällig da. Das war aus dem Lokal natürlich nicht ersichtlich, macht nichts, Augenzeugenberichten kann man glauben oder eben nicht.
- Meinungsfreiheit endet beim Bruch von Gesetzen, bis dahin darf jeder äußern was ihm beliebt.
- Die “Belagerung” goutiere ich weder hier noch sonstwo mit auch nur einem Wort, dass der Flashmob an sich nicht stattfinden konnte schon.
@Stefan: Ein Zeichen für Demokratie, Frieden und Freiheit gesetzt zu haben könnten beide Seiten behaupten. Imho wäre es ein solches Zeichen gewesen, wenn die Aktion um 19:40 vorbeigewesen wäre und alle ihres Weges gegangen.
alice on 18 Aug 2009 at 10:28 am #
i_koon, du sprichst mir aus der seele (;
Nicolas Wild on 18 Aug 2009 at 10:55 am #
@Stefan:
Ich habe mit keinem Wort die Veranstaltung als linken Gesinnungsterror bezeichnet. Und es ist auch kein aufpudeln. Ich habe hier eine Momentaufnahme wiedergegeben, wie ich es als Gast bis knapp 21 Uhr erleben durfte. Ob diese Rechte im Lokal Ansichten haben, die verboten sind oder nicht, traue ich mich nicht zu beurteilen, da ich die genaue (gesetzliche) Lage nicht kenne (und beurteilen kann) und deren Ansichten auch nicht.
@i_koon:
Der Aussage nach ist somit der ganze Blog hinfällig, da wir hier nur einen Augenzeugenbericht haben, dem man Glauben schenken könnte – oder nicht? Und scheinbar wurden durch diese Rechte zu dieser Zeit keine Gesetze gebrochen, sonst wäre es zu einer Inhaftierung gekommen (Kripo war die ganze Zeit anwesend) – also warum wurden diese, überspitzt formuliert, “armen” Leute auf der Straße an den Pranger gestellt, angeschrien, verfolgt und belagert?
Stefan on 18 Aug 2009 at 11:17 am #
@Nicolas
Was deinen Post betrifft ist wie der Name des Blogs hier eine Ansichtssache ;-)
Was “Verbotenes” betrifft weiß http://www.politwatch.at aber mehr zu berichten da kann man nähmlich lesen:
“Die Mobilisierung der Nazis hatte nicht funktioniert. Gegen die Teilnehmer wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz erstattet.”
Mhhh dürfte also doch nicht alles so sauber gewesen sein bei den “armen” Leutchen
Nicolas Wild on 18 Aug 2009 at 11:37 am #
Hmmm – wäre interessant, woher politwatch.at diese Info hat. Ich habe die Info (aus einer Quelle innerhalb des Sicherheitskörpers), dass es hier keine Anzeigen gibt. Es wurden auch nur von einer Person der “Rechten” die Personalien festgehalten (wegen der Körperverletzung die ihm zugefügt wurde).
Aber soviel zu den verschiedenen Augenzeugenberichten…
Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß – ich glaube gestern sind die Weißen jedoch (wiedermal) etwas grauer geworden und den anderen konnte man nichts nachweisen.
i_koon on 18 Aug 2009 at 11:59 am #
@ Nicolas: Wieso der Bericht hinfällig sein soll, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn dem so wäre, würde das einem Großteil aller Artikel und Berichte über Veranstaltungen jeglicher Art die Berechtigung entziehen, und das ginge etwas zu weit. Ich habe durchaus pointiert meine Sicht der Dinge geschildert, die sehr subjektiv ist, sich aber ausschließlich auf von mir Gesehenes bezieht. Ich habe keinen rechten Demonstranten einer strafbaren Handlung bezichtigt, weil ich keine gesehen habe. Den mit eigenen Augen gesehenen Pfefferspray habe ich nicht vorenthalten. Meinung beziehen darf ich aber zu jeder Art von Handlung, das wirst du mir hoffentlich nicht absprechen. Umgekehrt tue ich das auch nicht, denn wäre ich ahnungslos (darf ich das unterstellen?) im Lokal gesessen während der Vorkommnisse, hätte ich heute auch eine andere Sichtweise. Dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt, sondern hauptsächlich Graustufen, darauf können wir uns gerne einigen.
Ad Infos von politwatch.at: Das ist nicht mein Bier und darauf bezieh ich mich auch nicht. Die Frage wurde dem Autor in einem Kommentar schon gestellt.
Stefan on 18 Aug 2009 at 12:18 pm #
und die Frage wurde beantwortet!
“Ich hab selbst gesehen und gehört, dass die Polizei die Daten von Zeugen entgegengenommen hat und angekündigt hat, Anzeige zu erstatten (Offizialdelikt).”
eine Info die man eben als Gast des Lokals drinnen nicht bekommt
Nicolas Wild on 18 Aug 2009 at 12:35 pm #
aijaijaij – bitte nicht aus dem vorigen Statement aufwärmen ;) das mit hinfällig war auf die (aus meiner sicht) “abwertende” Bemerkung zu meinem Augenzeugenbericht bezogen: “Augenzeugenberichten kann man glauben oder eben nicht”
Und wir beide haben nur unsere Augen und Ohren und eine jeweils subjektive Filterung in der Wahrnehmung.
Selbstverständlich ist niemals ein Bericht hinfällig. Würde ich diese Meinung vertreten, dann schieß ich mir doch selbst ins Knie – punkto Meinungsfreiheit usw. Natürlich – und ich denke mal, das machen viele, die einen freien Geist besitzen – versuche ich bei diversen Geschehnissen die Leute dazu zu bewegen diese aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
Deine pointierte Sicht der Dinge habe ich versucht durch eine ebenso pointiere Sicht zu ergänzen. In dem Glauben, dass einige wenige posten, aber viele das lesen und somit 2 pointierte Sichten erhalten. ;))
In der Antwort auf meinen Kommentar hast Du Dich auf politwatch bezogen. Als ich dort Nachlese hielt war die Frage dort noch nicht On Air.
Aber immerhin – wir haben die Einigung auf die Graustufen!
Das mit der strafbaren Handlung war auf das Kommentar von Stefan bezogen. Er meinte, dass die Ansichten dieser Gestalten verboten sind. Das kann ich aber nicht beurteilen, da ich die Ansichten und die gesetzliche Grundlage in der Genauigkeit nicht kenne.
Und ich vertrete hier wiederum die Meinung: Wenn ich einen Sachverhalt nicht genau kenne, dann verurteile ich nicht. (Wobei die Beweiswürdigung dem Richter obliegt).
Und das ich ahnungslos im Lokal saß habe ich nicht behauptet – zu dem Zeitpunkt als die neuen “Gäste” kamen war ich nur schon als Gast drinnen…
Nicolas Wild on 18 Aug 2009 at 12:43 pm #
@stefan:
und wenn du das nächste kommentar auf politwatch liest (das nicht von mir ist), dann hast du auch die Info, die man bekommen hat, wenn man als Gast drinnen gewesen wäre oder wenn man bis zum Ende vor der Türe gestanden wäre und den Kripo-Leuten beim Erklären zugehört hätte!
Stefan on 18 Aug 2009 at 12:50 pm #
hier noch ein Video was gestern gemacht wurde:
http://www.youtube.com/watch?v=4vqrCdTGVrA
@Nicolas
ich denke mal das man diesen Sachverhalt nicht einfach auf der Straße klären kann. Damit sollten sich doch besser Juristen (Staatsanwaltschaft) und Experten (DÖW) befassen.
i_koon on 18 Aug 2009 at 1:00 pm #
@ Nicolas: Diese Bemerkung war nicht abwertend gemeint, sollte sie so angekommen sein, verzeih. Pointiert oder nicht pointiert, Gegendarstellungen sind herzlichst willkommen wenn sich daraus ein konstruktiver Diskurs entwickelt. Als einen solchen seh ich das hier. Und wenn wir das fortführen, können wir uns sicher auch auf ein paar mehr Punkte einigen. Die Antwort mit Bezug auf politwatch.at kam allerdings von Stefan, das muss ich doch berichtigen.
Was mich aber noch interessieren würde, warum warst Du dann da? Und sag bitte nicht wegen dem außergewöhnlich guten Bier :)
Nicolas Wild on 18 Aug 2009 at 1:13 pm #
@stefan:
das ist der springende Punkt: Es gibt hier keine Klärung, da keine Anzeige erhoben wurde. Somit hat der “Oberrechte” nichts Unrechtes getan und darf solange (durch uns) nicht verurteilt werden. Um es mit den Worten eines Kollegen auf den Punkt zu bringen (leider fielen diese mir nicht ein): moralisch verwerflich, aber rechtlich unantastbar.
@i_koon: tut mir leid, da bin ich wohl in den Zeilen verrutscht.
Das Bier wird besser im Pulkautaler, meines Wissens wurde der Lieferant gewechselt. Ich war wirklich grad zufällig auf dem Weg dorthin um zu Abend zu essen. Es haben der Hals und die Augen durch den Spray gebrannt, aber Essen war wiedermal sehr gut. ;)
mo on 18 Aug 2009 at 1:42 pm #
dooch es wurde direkt bei de demo anzeige bei der polizei wegen wiederbetätigung erstattet.
zwei nazis hatten hackenkreuze am arm tätoviert.
siet mensch eh im youtube video und bei den fotos auf indymedia.
lg,mo
Nicolas Wild on 19 Aug 2009 at 11:51 am #
Jetzt bin ich langsam wirklich gespannt… wie kann man feststellen, ob in einem solchen Fall Anzeige erhoben worden ist, oder nicht?
nowayout on 19 Aug 2009 at 4:06 pm #
Am besten ist es die ganze Sache einfach noch mal anzuzeigen,dann besteht Sicherheit.
Die Bilder und Videos reichen dazu ja vollkommen aus.Es dürfte ein leichtes sein, mit dem vorhandenen Material, die Nazis auszuforschen.
Da es sich um ein Offizialdelikt handelt muss die Polizei dann sowieso aktiv werden.
Die Brauen aussortieren! « ..:: think outside your box ::.. on 19 Aug 2009 at 6:49 pm #
[...] wenn viele den großteils mächtigen Flopp als Sieg feiern, ist er dieser in keinster Weise. Sinn und Zweck von Flashmobs ist es, [...]
Andy on 19 Aug 2009 at 7:01 pm #
@i_koon:
Danke dir fürs “PPPS”, du bist wenigstens fair!
pablo hoertner on 20 Aug 2009 at 4:17 am #
hallo leute!
erstmals danke für den bericht!
zur “diskussion” – warum glaubt ihr eigentlich diesem “nicolas wild”? war diese person wirklich im lokal, so hat sie eine stark getrübte wahrnehmungsfähigkeit. ich tipp ja vielmehr auf einen “bösen troll” – aber egal …
a) die polizei gab keine anweisung, das lokal zu sperren. ich wollte bereits anzeige wegen verstoß gegen die brandschutzbestimmungen einreichen, hab es dann aber unterlassen.
b) der kellner gab an, nicht der besitzer des lokals zu sein. außerdem: warum sollt ich annehmen, dass er keine sympathien mit den neonazis hatte? diese sind nicht zufällig in dieses lokal gegangen.
c) gewöhnliche spaziergängerInnen? WTF? wer rennt dermaßen uniformiert auf der straße herum, hat einen totenkopf mit ss oder aneinandergereihte hakenkreuze am körper tätowiert, versammelt sich zur vereinbarten zeit am vereinbarten ort, bezeichnet “nicht-weiße” als “mischling” und rühmt sich obendrein damit, hier “die einzige attraktion” (zitat) zu sein? einE aufmerksameR und kritischeR lokalbesucherIn wie “nicolas wild” es vorgibt zu sein, hätte die augen gscheit aufgemacht und sich nicht vor der traurigen realität verschanzt. und wie willst du im lokal etwas von einem pfefferspray gemerkt haben?
eine bessere geschichte ist euch wohl nicht aufgefallen, was?
und eins noch: das verbotsgesetz ist sicher nicht der grund, aus dem ich gegen faschismus und rechtsextremismus auf die straße geh. ich würd das genau so in italien, deutschland oder spanien tun. auch gegen rassismus, sexismus und homophobie geh ich auf die straße – und ich akzeptiere “deren” meinung nicht, bloß weil sie nicht verboten ist. wie viel das verbotsgesetz wert ist, konnten wir auf dieser veranstaltung ja sehen. eben: die personalien der nazis wurden NICHT aufgenommen. lediglich die von einer person, um GEGEN linke anzeige zu erstatten (das hat einer der stapozisten übernommen) – und zwar bei der person, die die hakenkreuze am handgelenk tätowiert hat. und ein anderer polizist sagt dann auch noch, solche aufmärsche werde es immer geben – das könne die polizei nicht verhindern. der war auch noch stolz auf diese aussage und kam sich offenbar besonders schlau vor – so viel wert legen diese leute also auf den staatsvertrag und die verfassung … und sollte es nötig sein, bin ich auch bereit, gewalt anzuwenden – weil auf die polizei ist in dieser hinsicht meiner erfahrung nach leider kein verlass! nur weil die polizei nichts tut ist das also kein grund für mich, sich der realität zu verweigern und so zu tun als wären die nazistischen tatoos und dergleichen nur einbildung gewesen. wer das behauptet, hat entweder einen grund, diese leute zu decken, oder ist einfach nicht sehr helle – wahrscheinlich aber beides …
pablo hoertner on 20 Aug 2009 at 4:19 am #
“nicht eingefallen” (und nicht “nicht aufgefallen” …) naja, wohl zeit für bissi schlaf … :)
Nicolas Wild on 20 Aug 2009 at 8:49 am #
Lieber Pablo Hoertner,
mir leuchtet nicht ganz ein, warum Sie mir eine stark getrübte Wahrnehmung attestieren wollen. Nur weil ich Ihre Ansicht nicht vertrete? Dass einzelne Wahrnehmungen aufgrund von diversen Filtern auseinanderdriften ist wohl hinlänglich bekannt. Falls Sie der Meinung sind, dass ein kulturell verankerter Liberalist ein böser Troll ist, dann dürfen Sie mich gerne als solchen bezeichnen. Wie Sie jedoch auf die Punkte A und B kommen und Teile von C kommen ist mir unklar.
Und wenn Sie sogar öffentlich kundtun, dass Sie bereit sind Ihre Meinung auch mit Gewalt anderen aufzwingen zu wollen, dann sind Sie in meinen Augen keinen Deut besser, als der tiefste rechte Prolet.
Es gibt Gesetze, es gibt Rechtsprechung. Wenn die Verifizierung der Anzeige ergab, dass der Gürtel und die verschlungene, verkehrte Tätowierung keinen Straftatsbestandteil darstellt, dann ist das so hinzunehmen. Wenn es nicht passt, dann hat man sich politisch zu engagieren, muß legitim gewählt werden und dann kann man versuchen das Gesetz zu ändern. Oder man nimmt den Weg als juristischer Berater…
So – und nun zu den Klarstellungen:
Warum ich im Lokal war tut wohl nichts zur Sache. Für alle die es aber interessiert: mein Halbbruder ist dort Koch, er kocht gut und somit gehe ich dort öfters essen.
ad A: der Kellner sperrte selbständig das Lokal, als er den Tumult bemerkte (um Lokal und Gäste zu schützen). Dass zu dem Zeitpunkt bereits “unerwünschte” Gäste (aus Sicht des Kellners) drinnen waren lies sich nicht verhindern. Fast gleichzeitig wurde der Lieferantenzugang entsperrt und die Küche außer Betrieb genommen. Da dann die Luft weniger zirkuliert konnte die Tränengassubstanz (die halt irgendwie ins Lokal kam) besser wirken.
Keine 2 Minuten später klopfte die Kriminalpolizei. Diese wurde durch den Kellner eingelassen. Und dann kam die Anweisung: “Sperren Sie bitte wieder zu”. Die Neonazis kamen ZUFÄLLIG in das Lokal. Dem Kellner war das auch unangenehm, weil sich die Gäste durch die Gesamtsituation verunsichert gefühlt haben.
Und wie sollen Neo-Nazis rumlaufen, wenn sie mal zufällig wirklich nur spazieren gehen wollen? Die können ihre Tatoos nicht ablegen oder sich plötzlich Haare auf den Glatzen wachsen lassen…
Gruß, Nicolas
Stummer on 20 Aug 2009 at 9:09 am #
Sachverhaltsdarstellung:
Die Anzeigen wurden aufgenommen, allerdings keine Strafverfolgung eingeleitet, da sowohl die Gürtel, als auch die Tätowierung (verkehrte, ineinander verschlungene Hakenkreuze), nicht gegen das Verbotsgesetz verstießen.
Anzeige wurde außerdem aufgrund der Pfeffersprayattacke erstellt. Dbzgl. Ermittlungen laufen.
Nicolas Wild on 20 Aug 2009 at 10:28 am #
Danke Frau/Herr Stummer!
pablo hoertner on 20 Aug 2009 at 2:18 pm #
okay, we agree to disagree!
der troll war gewissermaßen ein kompliment – denn dass leute wirklich derartige ansichten vertreten können, ohne sympathien zum rechtsextremismus zu haben, hielt ich nicht wirklich für möglich, sorry! umso schlimmer, sollte das wirklich den tatsachen entsprechen …
dass der kellner vorher eigenständig zugesperrt hatte, ist eben etwas anderes als eine anordnung der polizei. das sind übrigens stapos – beamte des LVT – und haben mit der kripo nix am hut (die mögen sich alle nicht sonderlich). verharmlosungen wie “die waren nur spazieren”, “es liegt nach ansicht der polizei kein tatbestand vor” u.dergl. sind dumpf. PUNKT!
der lieferantenzugang wurde ebenfalls zugesperrt, so dass es keinen fluchtweg gab. natürlich hätte der kellner die nazis rauswerfen können – selbst, wenn sie nur “zufällig spazieren” gewesen wären. ich z.b. will in meinem lokal keine nazis sitzen haben …
und nein, ich muss mich nicht erst wählen lassen, um aktiv gegen faschismus vorzugehen! und nein, ich vertrete meine meinung nicht mit gewalt – solche aussagen kommen auch nicht von “gewöhnlichen liberalen”, sorry. aber ich bin bereit, mich zu wehren – wer das nicht ist, tut mir leid. ich bin schon öfters von nazis attackiert worden und auf den videos und fotos lässt sich gut erkennen, dass sie z.b. den kameramann angehen wollten und des öfteren provoziert haben. diese rechten recken waren unerwünscht und müssen auch einsehen, wenn sie sich mal in der minderheit befinden.
denn: faschismus ist keine meinung! dass das manche hier offenbar anders sehen, ist einfach nur traurig!
niemals vergessen!
no pasarán!
SLP Hasser on 20 Aug 2009 at 3:28 pm #
Lieber Pablo,
wem willst du denn was tun?
Du bist doch so ein typischer Trotzki Antifa-Spast.
Weil ich für dich etwas tun will. Hier deine Daten:
Pablo H.
………
………
………
Vielleicht findet sich ja jemand der mit dir plaudern will.
Übrigens hast du das gefälligst zu akzeptieren wenn dir Walter Stummer vom LVT-Wien erklärt, daß es keine Verfolgung der Beteiligten gibt.
Außerdem ist es schon bezeichnend wenn ihr Zecken euch auf Frauen mit Babys stürzt. Völlig Unbeteiligte mit Tränengas einsprüht. Wolltet ihr das Kind mit CS Gas töten? Ihr spinnt ja.
Pack. Da braucht ihr euch nicht wundern, wenn demnächst mal einer von euch liegenbleibt.
Schlag Tot!
i_koon on 20 Aug 2009 at 11:03 pm #
SLP Hasser,
ich editiere Kommentare normalerweise nicht, aber Personendaten + “Schlag Tot!” ist hier nicht.
Ohne sorry, n.
Stefan on 20 Aug 2009 at 11:10 pm #
@SLP-Hasser
Buh da bläht sich aber einer auf!
Veröffentlich doch gefälligst auch deine Daten bevor du die von anderen freigibts du subversives Element!
Aja noch was! Das Kind war schon längst im Lokal als das mim Pfefferspry war!
Du bist echt eien Kostprobe von einem Menschen!
Nicolas Wild on 21 Aug 2009 at 5:29 am #
@pablo:
Ich habe gestern nochmal mit dem Wirten gesprochen:
1. Der Lieferanteneingang war während dieser Zeit die ganze Zeit offen. Das können mehrer Leute bezeugen – unter anderem Beamte.
2. Der Wirt mußte dem Oberrechten helfen. Dieser war sichtlich verletzt. Damit ist er zur Leistung der Ersten Hilfe verpflichtet. Dieser Verpflichtung kam er nach, in dem er Wasser zum Spülen zur Verfügung gestellt hat.
3. Wenn jemand Gast ist, dann wirft er ihn nicht raus – sofern er im Lokal nichts anstellt. Auch wenn die Person wie ein mutmaßlicher Nazi aussieht. Er verweigert ja auch nicht die Bedienung von Sandlern, Punks oder Antifas weil diese (oft) so aussehen, wie wenn sie kein Geld besitzen.
Faschismus ist oft eine Meinung – abgesehen von dem harten Kern. Viele laufen aber mit, weil sie es nicht besser wissen.
@stefan:
Das Kind hat vom Spray auch was abbekommen. Das hatte ich aber schon geschrieben, dass im Lokal ebenso etwas von dem Reizgas war und sich auch mehrere Gäste über brennende Augen, Halskratzen und ähnliches beschwert haben.
@alle:
Jeder der bereit ist, mit Gewalt für etwas einzutreten ist doch geistig gleichwertig wie andere Gewalttäter! Das hat doch die Vergangenheit oft gezeigt und auf diese wird ja oft berufen.
datenantifa on 21 Aug 2009 at 7:36 am #
ad Nicolas Wild:
Du kannst im übrigen erzählen, was du willst, ich glaube dir nicht- für mich bist du die selbe Person wie “slp-hasser” und “stummer”, ist jetzt mal eine vermutung- wenn ich später die ip`s checken werde, wird aber wahrscheinlich genau das rauskommen…
irgendwie ist es ja schnuckelig, dass ihr euch nie auf der strasse blicken lässt und immer nur im internet das maul aufreißt, andererseits würd ich mich in eurer stelle trotzdem nicht so sicher fühlen. wer weiß…;-)
datenantifa is watching you!
Nicolas Wild on 21 Aug 2009 at 8:16 am #
Lieber Datenantifa,
Du kannst gerne mein IP checken. Möglicherweise leide ich an Schizophrenie und weiß gar nicht, dass ich unter 3 Pseudonymen schreibe. Daher meine Bitte: wenn die IP’s gleich sind, dann sag es mir. Ich werde einen Psychologen meines Vertrauens aufsuchen und mit ihm darüber sprechen.
Ich lasse mich auf der Straße blicken und ich mache auch meinen Mund auf. Ich engagiere mich für ein tolerantes Miteinander.
Ich habe mich durch Drohungen nicht einschüchtern lassen und werde es in Zukunft nicht tun. Hätte ich das Bedürfnis meine Identität sicher zu verschleiern, dann würde ich einen Anonymizer verwenden. Ebenso würde ich kein Pseudonym nehmen, unter dem ich bekannt bin.
Und glaub mir halt nicht. Ich weiß (von früher), es ist leichter Sachverhalte zu ignorieren als darüber nachzudenken.
Und: Achtung: Nachdenken kann den Horizont erweitern und verändert Einstellungen – oft sogar mehrmals!
alertaXV on 21 Aug 2009 at 8:33 am #
sag mal ist euch eigentlich fad im büro oder verlangt das der mating graf von euch?
sitzt der sebastian neben dir, oder bist dus eh selbst?
fragen über fragen…
Nicolas Wild on 21 Aug 2009 at 9:04 am #
@alertaXV
Kurz&Bündig: Was mich betrifft kann ich diese Fragen mit “Nein” beantworten.
Thomas on 21 Aug 2009 at 9:24 am #
Lasst euch nicht provozieren. Ist ja wollkommen egal ob Nicolas Wild ein Rechter ist oder nicht.Wichtig ist, dass die Nazis in Wien sehr wenige sind,nix zu melden haben und nix auf die Reihe kriegen.Freuen wir uns lieber darüber.
Was anonym in Internet läuft ist doch irrelevant.
Danke für den Artikel- ist gut gelungen.
lg,tom
silvi on 21 Aug 2009 at 10:30 am #
Das seh auch so. Warum sollen wir den Fokus so stark auf die Nazis legen? Wenns um was geht, können wir in Wien locker über 1000 leute mobilisieren (z.b. WkR-Ball). Die Nazis haben in den letzten Jahren gar nichts auf die Reihe bekommen.- Nicht eine einzige Demo zustande gebracht. Mal ehrlich.- Wir machen in einer durchscnittlichen Woche in Wien mehr als die Nazis im ganzen Jahr in ganz Österreich.Wir sollten uns mehr unseren Projekten zuwenden, aber das machen wir sowieso…
Wenn die Nazis mal was zustande bringen sollten sind wir sowieso ganz dick da!Wien ist für die Nazis verloren und ich denk, die meisten von ihnen wissen das auch…
Andy on 21 Aug 2009 at 7:31 pm #
Manche hier haben aber wirklich nicht alle Tassen im Schrank, vor allem aber diese(r) Jemand mit dem superkreativen Nick “Datenantifa” *kopfschüttel*
Ich würde dir meine IP gerne geben, ist sogar eine statische, du kannst auch gerne meine Adresse haben und vorbeikommen. Ich erklär dir dann, warum du erwachsen werden solltest und was dir dazu noch fehlt :-)
Jodenrus on 21 Aug 2009 at 8:12 pm #
Feigen Antifaschweine! Auf Kleine Kinder mit Tränengas, wie passend! Hörtner, wir kiregen dich!
@ Datenantifa. Wenn du doch der so tolle Typ bist, klären wir das ein für alle Male:
Die 30 Besten von Euch, gegen die 30 Besten von uns.
Schlagt die Roten wo ihr sie trefft!
JUDENMORD on 21 Aug 2009 at 8:24 pm #
Slava!
Hörtner Pablo du SLP-Kanake!
———————
Versteck dich, wir kommen!
Andy on 21 Aug 2009 at 9:43 pm #
@jodenrus und “Judenmord”:
Durftet ihr als Kinder nicht Cowboy und Indianer spielen oder habt ihr es etwa zuviel gespielt?
Früher gabs die Pfadfinder, heute scheinbar nur mehr Idioten!
Aja, reife Leistung übrigens, Daten im Internet rauszufinden, vor allem, wenn man selbst nicht öffentlich auftritt!
Antiantifa on 21 Aug 2009 at 9:53 pm #
http://media.buch.de/img-adb/04501252-01-00/killing_pablo.jpg
Stefan on 21 Aug 2009 at 11:04 pm #
langsam wirds lächerlich mit den Nazis die sich hier herumtreiben!
bitte lebt euren Minderwertigkeitskomplex wo anders aus, aber lagert es nicht hier aus!
Es gibt genug Irrenhäuser!
No Pasaran!
Cowboys und Indianer | Alte Knacker on 21 Aug 2009 at 11:17 pm #
[...] Zwei Beispiele aus dem vorgestern zitierten Blog: [...]
i_koon on 22 Aug 2009 at 1:11 am #
So sieht das also aus wenn sich Antifa und Rechte im Internet duellieren? Sehr aufregend…
Ich darf Stefan zitieren: “Bitte lebt euren Minderwertigkeitskomplex wo anders aus”.
Vielen Dank.
Michi on 22 Aug 2009 at 11:48 am #
Hallo lieber i__koon…
Hast du vielleicht übersehn, dass es eine Morddrohung von Nazis gab? Ich finde die Ansage von “datenantifa”, dass sich die Leute, die hier Morddrohungen aussprechen nur nicht so sicher fühlen sollen mehr als legitim. Eigentlich wäre es deine Aufgabe, als blogger das Anzuzeigen. Wo kommen bitte blöde Meldungen von der “antifa”?
Warum fühlst du dich bemüssigt da irgenwas gleichzusetzten? Ist es nicht sehr,sehr eindeutig von welcher Seite die Agression ausgeht? Bitte erstatte Anzeige bei der Polizei- ich finde es unerträglich, dass Nazis hier Namen,Adresse und Telefonnummern von AktivistInnen posten.
michi
i_koon on 22 Aug 2009 at 12:53 pm #
Hallo liebe Michi,
nein, hab ich nicht übersehen. Du hast aber vielleicht nicht gesehen, dass ich die Daten auch in dem Moment in dem ich das gesehen hab gelöscht hab. Aggressionen gehen von beiden Seiten aus, wer das nicht sieht ist entweder am rechten oder am linken Auge blind. Und ja, ich finde es auch unerträglich dass hier Namen und Adressen gepostet werden.
Deswegen nocheinmal: Dieser Blog soll keine Plattform sein für Leute, die anderen die Schädel einschlagen wollen. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Macht das bitte woanders, oder am besten gar nicht. Vielen Dank.
Ad Anzeige: Wer anzeigen will, soll das machen. Die IP-Adressen – ob sie stimmen oder nicht – hab ich natürlich und werden auf polizeiliche Anfrage auch zugänglich gemacht. Aber ich sehe es nicht als meine Aufgabe, nein. Ich bin nicht Teil dieser Aggression.
Michi on 22 Aug 2009 at 1:45 pm #
Ok. Dann bin ich am linken Auge blind. Wo genau siehtst du auf “linker Seite” Agressionen und/oder Drohungen? Wie gesagt, das Posting von “datenantifa” ist vielleicht ein bisscehn unglücklich formuliert, aber auf das vorhergehende “Mord”-Posting sicherlich angemessen- abgesehen davon gibt es hier permanent (Mord-)Drohungen von Nazis und beschwichtigungsversuche von “linken”.
Und ja- ich werde das ganz sicher Anzeigen. Die Polizei wird sich bei dir wegen der ip-Adressen melden.
Das ist eine Morddrohung,keine Lapalie!
michi
i_koon on 22 Aug 2009 at 1:56 pm #
Ad Aggression: Der Pfefferspray z.B.? Verzeih wenn ich ein bisschen überspitzt formuliere, aber ich bin ziemlich schockiert ob dieser Drohungen und ob dem Hass der hier herrscht, die Morddrohung ist natürlich der Gipfel, da geb ich dir vollkommen recht. Aber das ist Sache der Exekutive, ich geb jederzeit Auskunft.
Diskussion ist hiermit geschlossen, seids mir nicht bös.