Personifizierte Entzückung und zahme Bären

Bitte betrachten Sie dieses Bild und halten Sie einen kleinen Moment inne… dankeschön. Die großen Grizzly Bear waren im Wiener WUK zu Gast und hatten die atemberaubende Annie Clark aka St. Vincent als Support mitgebracht. Welch Vergnügen!

Es war der erste Österreich-Auftritt der mittlerweile in Brooklyn, NY beheimateten St. Vincent und dieser Rahmen, ein Grizzly Bear-goutierendes und dementsprechend potentiell interessiertes – Publikum, dafür sicher kein Fehler.

Die Songwriterin und Multi-Instrumentalistin bedankte sich für den nach jeder Nummer größer werdenden Applaus – nicht nur zurückzuführen auf das konzertgesetzgemäße langsame Füllen des Saales während der Vorband wohlgemerkt – mit einer zauber- haften Darbietung, die ihr Ende in einem Duett mit Grizzly Bear Daniel Rossen fand.

Ein Stück weiter im Lehrfach Musikalische Legendenbildung ist das ehemalige Soloprojekt von Ed Droste (heute mit Gitarre, Keyboard und Gesang beschäftigt), die hoch gelobten Grizzly Bear. Von Radiohead über Paul Simon bis Beyonce, alle lieben sie.

An diesem Abend aber wollte der Funke nicht so richtig überspringen, obwohl sich das versammelte Auditorium sicher bewusst war, eine der besten Bands der Gegenwart vor sich zu haben.

Sie begannen ihr Set mit “Southern Point”, auch Opener ihres aktuellen Albums Veckatimest, das bennant ist nach einer kleinen unbewohnten Felseninsel in der Nähe von Cape Cod, Massachusetts.

Sie, das sind Ed Droste (oben), Daniel Rossen (unten), Chris Taylor (noch weiter unten) und Christopher Bear am Schlagzeug, das nicht wie üblich im Hintergrund sondern direkt auf einer Linie neben den anderen Bandmitgliedern platziert war.

Geschickt wurden in weiterer Folge ältere Nummern zwischen die eingängigeren Songs von Veckatimest gemischt und diese allesamt auch nahe der Perfektion umgesetzt, aber das Knistern im Kamin, wie Kollege L’Heritier schreibt, blieb leider tatsächlich aus. Schade zwar, aber wie bereits angedeutet, gar nicht mal so schlimm.

Ein Fotografiervergnügen waren St. Vincent und Grizzly Bear sowieso beide. Einzig die Glühbirndekoration hätte ich während der – eh scho wissen – ersten drei Nummern gerne auch in voller Pracht leuchten sehen. Aber man kann ja nicht alles haben.

Die gesamte Fotoserie des Konzerts [20 Bilder] gibt es hier als Slideshow.
Diese (oder recht ähnliche) meiner Worte und Bilder auch online auf thegap.at.
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November 18 2009 | live and music and photography | | 1 Comment »
Tags: concert, fm4, grizzly bear, live, music, photo, psi, st vincent, the gap, wuk
Unterwegs
Analog2010
Das Konzert et al.




Work Ant and Busy Bee: of magical shows and exploding schedules | art-star. on 22 Nov 2009 at 12:53 am #
[...] I was daft enough to not get tickets early enough, I missed out on the St. Vincent show. HUGE FAIL. Here are some mind-blowing photos my friend Niko took. GRRRR! Instead, I finally went to Wanna Play [...]